Montag, 15 September 2025 10:42

BHT-Umzug nach Tegel verschoben

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Sanierung am Terminal A verzögert sich bis 2035 Sanierung am Terminal A verzögert sich bis 2035 Foto: Pixabay

Die Pläne für den neuen Standort der Berliner Hochschule für Technik verschieben sich deutlich. Die Sanierung des früheren Flughafenterminals A beginnt erst 2030 und endet nach jetzigem Stand im Jahr 2035. Dazu kommt eine drastische Anpassung der Kosten, die weit über den ursprünglichen Schätzungen liegt.

Inhaltsverzeichnis:

Verzögerung beim Terminal A

Nach Angaben der Stadtentwicklungsverwaltung ist der Start der Bauarbeiten am Terminal A für 2030 vorgesehen. Das Ende der Sanierung wird nun für 2035 kalkuliert. Damit rückt der Einzug der Hochschule, der zunächst für 2027 geplant war, in weite Ferne.

Die Änderungen wurden durch Unterlagen des Senats für den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses bekannt. Dort ist nicht nur der neue Zeitplan festgehalten, sondern auch die aktuelle Kostenschätzung.

Kosten steigen stark

Ursprünglich lag der Ansatz bei 450 Millionen Euro. Jetzt enthalten die Unterlagen die Summe von 833 Millionen Euro. Es handelt sich laut Sprecher der Senatsverwaltung um eine „Worst Case“-Berechnung.

Die Verwaltung verweist darauf, dass sich Kosten und Dauer verkürzen könnten, wenn das Abgeordnetenhaus früher mehr Mittel freigibt. Für die kommenden Jahre sind bislang nur kleinere Beträge vorgesehen. Erst ab 2030 sollen größere Finanzmittel fließen.

Reaktionen von Christian Gaebler und Ina Czyborra

Bausenator Christian Gaebler von der SPD hatte die neuen Prognosen zunächst nicht weitergeleitet. Weder Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra noch die Hochschule selbst wurden informiert. Beide erfuhren erst durch eine Anfrage des Tagesspiegel von den Plänen.

Diese Informationslücke sorgt für Kritik. Denn die Hochschule hatte ihre Planungen lange am ursprünglichen Termin 2027 ausgerichtet.

Folgen für die Hochschule

Die Berliner Hochschule für Technik muss nun über Jahre hinweg mit Übergangslösungen arbeiten. Der Campus Tegel, der eine moderne Infrastruktur bieten sollte, steht ihr erst deutlich später zur Verfügung.

  • Start der Bauarbeiten: 2030
  • Fertigstellung: 2035
  • Ursprüngliche Planung: Einzug 2027
  • Kosten: von 450 auf bis zu 833 Millionen Euro

Damit verschiebt sich eines der zentralen Bildungsprojekte Berlins um mindestens 8 Jahre und könnte fast doppelt so teuer werden wie zunächst kalkuliert.

Quelle: rbb24, www.globewings.net/de

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