Inhaltsverzeichnis:
- Berliner Feuerwehr behandelt 392 Personen
- Polizei verzeichnet 45 Straftaten
- Weniger Teilnehmende als im Vorjahr
- Müllmenge sinkt, Aufwand bleibt groß
Berliner Feuerwehr behandelt 392 Personen
Nach Angaben der Berliner Feuerwehr mussten 69 Menschen in Krankenhäuser eingeliefert werden. Davon hatten 13 lebensgefährliche und 27 schwere Verletzungen. Der Sprecher Dominik Pretz erklärte, dass die häufigsten Gründe sogenannte veranstaltungstypische Symptome waren – darunter akute Vergiftungen durch Alkohol oder Drogen. 392 weitere Personen wurden direkt vor Ort behandelt.
Zusätzlich kam es auch zu mehreren Körperverletzungen während des Events. Der Sanitätsdienst war mit rund 300 Helfern im Einsatz. Trotz der umfangreichen medizinischen Betreuung gerieten einige Situationen außer Kontrolle.
Polizei verzeichnet 45 Straftaten
Die Berliner Polizei registrierte 45 Straftaten und nahm 54 Personen kurzzeitig fest. Dazu zählten:
- 7 gefährliche Körperverletzungen
- 11 einfache Körperverletzungen
- 3 Sexualdelikte
- 7 Drogenverstöße
- 5 Taschendiebstähle
- 1 Raubüberfall
Darüber hinaus wurden 12 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Meist betrafen sie fliegende Händler, die ohne Genehmigung Getränke verkauften. Sechs Polizisten wurden verletzt, als sie bei Festnahmen oder durch Angriffe aus der Menge betroffen waren.
Weniger Teilnehmende als im Vorjahr
Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Anzahl der Besucher deutlich ab. Die Polizei schätzte 100.000 Teilnehmende, die Veranstalter sprachen von 200.000. Zum Vergleich: Im Jahr 2024 waren etwa 300.000 Menschen dabei. Auch die Zahl der Straftaten und der Festnahmen lag unter den Vorjahreswerten.
Im Jahr 2024 wurden laut Polizei 122 Menschen vorübergehend festgenommen, es wurden 56 Straftaten registriert. Damals wurden auch 21 Beamte verletzt.
Müllmenge sinkt, Aufwand bleibt groß
Nach der Parade sammelte die Berliner Stadtreinigung rund 76 Kubikmeter Abfall ein. Zum Einsatz kamen 119 Mitarbeitende mit 52 Fahrzeugen. Das sei zwar weniger Müll als im Vorjahr – damals waren es 110 Kubikmeter – aber der Aufwand blieb hoch. Es handelte sich vor allem um Flaschen und Verpackungen, wobei 2025 weniger zurückgelassen wurde.
Trotz der Vorkehrungen und des Einsatzes zahlreicher Sicherheitskräfte bleibt die Belastung für Einsatzkräfte, Polizei und Sanitäter enorm. Die vierte Ausgabe der Technoparade war von schweren Zwischenfällen geprägt, auch wenn sie glimpflicher verlief als im Vorjahr.
Quelle: RBB24, www.welt.sn2world.com