Inhaltsverzeichnis:
- Strecke Nordbahnhof–Gesundbrunnen ohne Zugverkehr
- Linien S1, S2 und S25 nur eingeschränkt nutzbar
- Polizeiliche Ermittlungen laufen
- Auswirkungen auf den Berufsverkehr
Strecke Nordbahnhof–Gesundbrunnen ohne Zugverkehr
Zwischen Nordbahnhof und Gesundbrunnen verkehren derzeit keine Züge. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden. Laut Angaben der Deutschen Bahn wurden fünf Kabel beschädigt. Von einem Kabel entwendeten Unbekannte rund 0,5 Meter. Die Ursache für die Störung sei somit klar – ein gezielter Diebstahl.
Ein Bahnsprecher erklärte, dass die Dauer der Reparaturarbeiten noch nicht absehbar sei. Die Bundespolizei ist vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen. Immer wieder kommt es in Berlin zu derartigen Vorfällen, die den Nahverkehr stark beeinträchtigen.
Linien S1, S2 und S25 nur eingeschränkt nutzbar
Die Linien S1, S2 und S25 enden derzeit jeweils vor dem betroffenen Abschnitt. Der zentrale Abschnitt der Nord-Süd-Bahn bleibt gesperrt. Die Linie S26 fällt vollständig aus. Auch die Linie S85 wurde umgeleitet, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Die S-Bahn Berlin rät allen Fahrgästen, auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen.
Fahrgäste können auf U-Bahn- und Tramlinien der Berliner Verkehrsbetriebe umsteigen. Besonders betroffen sind Pendler und Reisende in der Innenstadt, die täglich auf die Nord-Süd-Verbindung angewiesen sind.
Polizeiliche Ermittlungen laufen
Die Bundespolizei bestätigte, dass es sich um einen gezielten Diebstahl handelt. Die Täter haben offenbar professionell gearbeitet. Die gestohlenen Kupferkabel sind auf dem Schwarzmarkt begehrt. Laut Sicherheitsbehörden handelt es sich bei solchen Diebstählen nicht um Einzelfälle. Bereits in der Vergangenheit kam es mehrfach zu ähnlichen Vorfällen.
Die Behörden prüfen, ob es Verbindungen zu früheren Taten gibt. Es ist unklar, ob die Täter gezielt diese Stelle auswählten oder zufällig handelten. Die Ermittlungen dauern an.
Auswirkungen auf den Berufsverkehr
Viele Berlinerinnen und Berliner mussten am Freitagmorgen längere Fahrzeiten in Kauf nehmen. Besonders der Berufsverkehr war betroffen. Fahrgäste standen vor vollen Bahnsteigen oder mussten auf Busse und Bahnen ausweichen.
Die Deutsche Bahn arbeitet mit Hochdruck an der Behebung der Schäden. Ein konkreter Zeitpunkt für die Wiederaufnahme des Betriebs steht noch nicht fest. Die S-Bahn Berlin informiert regelmäßig über ihre Internetseite über den aktuellen Stand. Fahrgäste sollten vor Antritt der Reise ihre Verbindung prüfen.
Quelle: RBB24, www.welt.sn2world.com