Inhaltsverzeichnis:
- Henrik Beuster und Stromnetz Berlin
- Brandanschlag in Johannisthal
- Vergleich mit dem Jahr 2019
- Weitere Maßnahmen in Berlin
Henrik Beuster und Stromnetz Berlin
Der Sprecher der Stromnetz GmbH, Henrik Beuster, erklärte am Freitag, dass die Reparaturen voraussichtlich bis ins Jahr 2026 dauern können. Der Betrieb sei zwar gesichert, jedoch handle es sich bisher nur um eine Zwischenlösung. Die beschädigten Leitungen werden Schritt für Schritt wieder in Betrieb genommen.
Brandanschlag in Johannisthal
In der Nacht zu Dienstag legte ein Brand die Stromversorgung lahm. Rund 50.000 Kunden waren ohne Elektrizität. Zwei Strommasten in Johannisthal wurden durch das Feuer beschädigt, gelten aber als stabil und weiter nutzbar. Ermittler gehen von einem linksextremistischen Anschlag aus. Ob Insiderwissen genutzt wurde, ist unklar.
Vergleich mit dem Jahr 2019
Bereits 2019 kam es in Köpenick zu einem massiven Blackout. Damals waren mehr als 30.000 Haushalte rund 30 Stunden ohne Strom. Der aktuelle Vorfall übertraf diesen deutlich mit über 60 Stunden Dauer. Zum Schutz der Infrastruktur verlaufen heute 99 Prozent der mehr als 35.000 Kilometer Stromleitungen in Berlin unterirdisch.
Weitere Maßnahmen in Berlin
Stromnetz Berlin kündigte an, die wenigen vorhandenen Freileitungen langfristig durch Erdkabel zu ersetzen. Damit soll die Versorgungssicherheit verbessert werden.
- Dauer des Ausfalls: über 60 Stunden.
- Betroffene Kunden: ca. 50.000.
- Beschädigte Anlagen: 2 Strommasten in Johannisthal.
- Reparaturzeit: möglicherweise bis 2026.
Seit Donnerstagnachmittag sind alle Haushalte und Betriebe wieder versorgt.
Quelle: rbb24, YouTube, NIUS, webrivaig.com/de