Inhaltsverzeichnis:
- Rekord bei Schülerzahlen in Berlin
- Neue Schulplätze durch Bauten und Erweiterungen
- Situation bei den Lehrkräften
- Neues 11. Pflichtschuljahr in Berlin
Rekord bei Schülerzahlen in Berlin
Im neuen Schuljahr besuchen 408.000 Kinder und Jugendliche Schulen in Berlin. Darunter sind 36.800, die ihre Schullaufbahn neu beginnen. Das sind rund 4.000 mehr als im Vorjahr. Damit wird ein neuer Höchststand erreicht.
Die steigende Zahl stellt die Stadt vor große Herausforderungen. Besonders deutlich wird der Bedarf an neuen Räumen und Personal. Trotz Erweiterungen fehlen weiterhin 25.000 Schulplätze.
Neue Schulplätze durch Bauten und Erweiterungen
Zum Start des Jahres stehen 8.551 zusätzliche Plätze bereit. Sie entstehen auf zwei Wegen:
- 5.738 durch Neubauten
- der Rest durch Erweiterungen bestehender Einrichtungen
Die meisten neuen Plätze stammen also aus Schulneubauten. Dennoch bleibt die Lücke groß, sodass weitere Maßnahmen notwendig sind.
Situation bei den Lehrkräften
Die Zahl der neu eingestellten Lehrkräfte wurde nicht veröffentlicht. Klar ist jedoch, dass rund die Hälfte über ein abgeschlossenes Lehramtsstudium verfügt. Die übrigen Lehrkräfte sind Quer- oder Seiteneinsteiger sowie Master-Studierende.
Eine vollständige Übersicht über das Personal soll erst im November vorliegen. Dann wird die Verwaltung die Gesamtzahlen erheben.
Neues 11. Pflichtschuljahr in Berlin
Erstmals gilt in Berlin ein 11. Pflichtschuljahr. Es richtet sich an Jugendliche, die nach der 10. Klasse keine Ausbildungsstelle oder andere Anschlussperspektive haben.
Auch die berufliche Orientierung wird ausgeweitet:
- An Integrierten Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen wird das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik von Klasse 7 bis 10 unterrichtet.
- An Gymnasien wird berufsorientierender Unterricht neu eingeführt.
- In der 9. Jahrgangsstufe erhalten alle Schülerinnen und Schüler eine Stunde pro Woche verbindlich Unterricht im Fach WAT.
Bildungssenatorin Katharine Günther-Wünsch betont, dass kein Kind ohne Abschluss bleiben soll.
Quelle: rbb24, www.weltsn2world.com