Freitag, 03 Oktober 2025 12:17

OneRepublic begeistert in Berlin mit energiegeladener Live-Show

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 Ryan Tedder begeistert mit starker Stimme live in Berlin Ryan Tedder begeistert mit starker Stimme live in Berlin Pixabay/Foto illustrativ

OneRepublic kehrten mit einem großen Konzert nach Berlin zurück. Die US-amerikanische Band füllt auch 2023 noch die Arenen, obwohl ihre Chart-Erfolge nicht mehr die Spitzenplätze erreichen. In der Hauptstadt überzeugten Ryan Tedder und seine Musiker mit einer Mischung aus Professionalität, Spontaneität und einer energiegeladenen Performance.

Inhaltsverzeichnis:

Ryan Tedder bringt Band zurück in den Takt

Bereits beim vierten Lied kam es zu einem unerwarteten Zwischenfall. Die Musiker verloren hörbar den Takt. Erst ein kraftvoller Refrain von Ryan Tedder brachte OneRepublic wieder zusammen. Diese Szene zeigte die Spontanität der Gruppe. Während viele andere Künstler in dieser Liga mit Playback arbeiten, spielten die Musiker alles live. Damit unterstrichen sie ihren Anspruch, keine durchgestylten Roboter zu sein.

  • Kein Playback
  • Lebendige Instrumente
  • Direkter Kontakt zum Publikum

Konzert in Berlin mit Humor und Energie

Tedder erwies sich als charismatischer Frontmann. Er erzählte von den Anfängen der Band, als ein Remix von „Apologize“ und nicht die Original-Version 2007 den weltweiten Durchbruch brachte. Er betonte zudem mit einem Augenzwinkern, dass er zu 35 Prozent deutscher Abstammung sei. Mit signierten Fußbällen, die er ins Publikum schoss, und spontanen Ansagen schuf er eine lockere Atmosphäre.

Die Show wurde von Videoleinwänden begleitet. Dort sah man sowohl Szenen aus dem Tour-Alltag als auch Videos von Fans. Diese berichteten über ihre persönliche Verbindung zur Musik.

Klang zwischen Druck und Eingängigkeit

Die musikalische Darbietung hatte mehrere Facetten. Das Schlagzeug dominierte mit hoher Energie. Die Gitarren klangen rau und kraftvoll. Dennoch wirkten elektronische Klangflächen manchmal überladen. Der Sound war atmosphärisch, gleichzeitig aber auch dicht und komprimiert.

Erkennungszeichen der Songs waren klar:

  1. Pfeifen und Stampfen für Gute-Laune-Stücke
  2. Cello-Einsätze für Lieder über Herzschmerz

Besonders hervorzuheben war Tedders Stimme. Sie wechselte zwischen seidenklaren Höhen, gebrochenen, rauen Tönen und eindrucksvollem Falsett. Diese Variabilität verlieh selbst glatt produzierten Popsongs eine spürbare Tiefe.

Zwei Stunden ohne Langeweile

Das Konzert dauerte rund zwei Stunden. Trotz ähnlicher Songstrukturen gelang es der Band, durchgehend Spannung und Begeisterung zu erzeugen. Stücke, die im Radio oft beiläufig wirken, entfalteten live eine starke Wirkung.

Die Mischung aus:

  • Tedders Stimme
  • einer spielfreudigen Band
  • spontanen Showeinlagen

sorgte dafür, dass das Berliner Publikum die Halle mit einem positiven Eindruck verließ. OneRepublic bewies erneut, dass sie auch ohne Chartspitzenplätze eine feste Größe auf der Bühne geblieben sind.

Quelle: rbb24, YouTube

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