Dienstag, 29 März 2022 10:10

Gold ist krisensicher - aber kein einfaches Investment

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Gudenkauf Berlin Gudenkauf Berlin pixabay

Die meisten Anleger sind auf der Suche nach einem einfachen und krisensicherem Investment. Gold gilt als sehr krisensicher, da sich der Goldpreis in der Vergangenheit meist entgegen den sinkenden Aktienpreisen entwickelt hat.

Gold ist aber kein einfaches Investment und es gibt einige Dinge, die Anleger vor dem Investment beachten sollten.

Investment in physisches Gold oder Wertpapiere

Zu Beginn das Wichtigste im Überblick. Grundsätzlich können Anleger, die in Gold investieren möchte, Barren oder Münzen sowie Wertpapiere kaufen. Die Barren und Münzen können unter anderem bei speziellen Händlern oder bei der Bank gekauft werden. Die Wertpapiere sind bei Wertpapierhändlern erhältlich. Wer Gold als Sicherheit zur Seite legen möchte, kann in echtes Gold in Form von Barren und Münzen investieren. Für ein diverses Portfolio zur Senkung der Risiken wird empfohlen, ein Teil des Investments in Gold zu investieren. Wird physisches Gold nach einem Jahr verkauft, müssen keine Steuern gezahlt werden. Gekauft und verkauft werden kann Gold bei Goldankauf Berlin.

In Krisenzeiten stabilisiert Gold das Portfolio

Auf lange Sicht gesehen, sollte Gold nicht als einziges Investment genutzt werden. Die Renditeaussichten sind bei einem Investment in Gold nicht besonders groß. Aus diesem Grund sollte ein optimales aktienbasiertes Portfolio aus breit gestreuten Aktienanlagen bestehen. Über die Aktien wird die Rendite eingefahren. Gold dient zur Sicherung des Anlageportfolios. In Krisenzeiten wie unter anderem zum Beginn der Corona-Pandemie sank der Wert der Aktien am Aktienmarkt deutlich. Gold hingegen entwickelte sich gegenteilig und gewann an Wert. Über die Jahrzehnte konnte immer wieder beobachtet werden, dass Gold in Krisenzeiten ein krisensicheres Investment darstellt. Aus diesem Grund sollten laut Experten in etwa 10 Prozent des Portfolios aus Goldinvestments bestehen.

Münzen haben limitierte und unlimitierte Auflagen

Der Preis von physischem Gold richtet sich nach dem aktuellen Goldwert und dem Gewicht der Münzen oder Barren. Der Preis kann deutlich höher sein, wenn die Münzen oder Barren eine besondere Prägung haben oder aufwendiger in der Herstellung waren. Goldbarren sollten immer eine Reinheit von 999,9 Tausendstel haben. Zudem sollten sie von der Rohstoffbörse LBMA in London zertifiziert worden sein. Beim Investment in Münzen hat man die Wahl zwischen verschiedenen Auflagen, die limitiert und unlimitiert sein können. Bekannte Münzen sind Krügerrand, Britannia, Maple Leaf, China Panda, American Eagle, Wiener Philharmoniker, Nugget, Buffalo und Centenario Mexiko.

Gold kann im Bankschließfach gelagert werden

Neben dem Investment in physisches Gold wie Münzen und Barren kann in Schmuck investiert werden. Käufer sollten jedoch beachten, dass zum aktuellen Goldwert beim Kaufpreis die aufwendige Herstellung mit einberechnet wird. Für ein Investment in Gold sollte daher zu Münzen oder Barren gegriffen werden. Gelagert wird Gold am besten in einem Bankschließfach. Bedacht werden muss jedoch, dass hierfür Kosten entstehen können. Wird das Gold zu Hause gelagert, kommt ein sicherer Ort wie ein Safe infrage. Es sollte jedoch zwingend überprüft werden, ob im Schadensfall die Hausratsversicherung hierfür aufkommt.

Keine Versteuerung ab einer Haltedauer von einem Jahr

Wem das alles zu unsicher ist, sollte in Wertpapiere investieren. Die meisten sind in Form von Zertifikaten wie Optionsscheine oder als ETCs, ein Exchange Traded Commodities zu kaufen. Problematisch kann es werden, wenn der Emittent insolvent ist und das eingesetzte Geld verloren geht. Bei ETCs besteht für Anleger der Anspruch auf physisches Gold im Falle einer Insolvenz. Notfalls kann dieser Anspruch gerichtlich durchgesetzt werden. Beim Verkauf von physischem Gold unter einem Jahr ist der Gewinn zu versteuern. Ab einer Haltedauer von einem Jahr und mehr ist nicht mit einer Versteuerung zu rechnen. Wertpapiere sind frei von der Abgeltungssteuer. Änderungen können sich künftig ergeben.

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